Sieben Fragen an Polona

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Sieben Fragen an Polona Pačnik

Wann und wo bist du geboren worden? 28.06.1973, in Ljubljana, Slowenien

Wo und was hast du studiert? Nach dem Gymnasium habe ich ´Ecole supérieure des arts appliqués Duperré in Paris, und ein weiteres Jahr  im Atelier Chardon Savard – Ecole de Mode et Stylisme å Paris studiert. Ich bin damals nach Paris gegangen um eigentlich Modedesign zu lernen, aber es war offensichtlich, dass ich kein Talent fürs Nähen und Schneiden von Kleidung hatte, sie jedoch sehr gut Zeichnen konnte! Also spezialisierte ich mich auf die Illustration.

Wie bist du auf die idee gekommen (auf Tassen) zu malen? Ich brauchte wieder Utensilien zum Malen, also bin ich einkaufen gegangen. Irgendwie bin ich von meinem Plan abgekommen und landete in der Hauswarenabteilung. Zwischen dem ganzen weißen Pozellan bekam ich dieses Gefühl in meinen Fingern darauf malen zu wollen, also beschloss ich es auf Tassen zu versuchen. Ich kaufte 20 Tassen, bemalte sie über Nacht und am Morgen darauf verkaufte ich alle 20 Stück innerhalb von nur 2 Stunden auf unserem Wochenmarkt…

Wie wählst du die Persönlichkeiten aus die du malst? Ich schwöre, ich wähle sie nicht aus, sondern sie mich: Ich beginne über jemanden nachzudenken, dann finde ich zufällig Artikel und Hinweise wo auch immer ich hinschaue. Ich denke über die Persönlichkeit nach und wie man sie beschreiben würde. Manchmal illustriere ich die Persönlichkeit einfach aus meinem Kopf heraus. Wenn ich damit zufrieden bin und das Gefühl habe, dass es jemand sein könnte, mit dem ich Kaffee trinken möchte bekommt er seine eigene Tasse.

Was machst du neben polonapolona? Ich bin ich der glücklichen Position, dass ich mir meine Aufträge aussuchen kann. Dieses Jahr durfte ich zum Beispiel großartige Cover von Shakespeare für Mladinska knjiga (Sloweniens größter Buchhandel) umsetzen. Ich bin außerdem sehr stolz auf das Konzept und die Illustrationen für eine Kollektion mit Souvenir-Artikeln, die ich für die Postojna-Tourismuszentrale entwickelt habe.

Welches ist deine Lieblingstasse und warum? Meine Tassen sind meine Kinder. Ich liebe sie alle, aber ich verbringe die meiste Zeit mit den Jüngsten, denn denen muss noch das meiste beigebracht werden:

thou shall not spill ones coffee,
thou shall not blow bubbles while taking tea with royalty,
thou shall not covet your neighbor’s tea bag, biscuits or paper doilies
thou shall only date coffee pots your mother approves off…

Wie trinkst du deinen Kaffee? Ich mag meinen Kaffee schwarz, ohne Zucker und in guter Gesellschaft.

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