Tasse der Woche: SIGMUND, der Psychoanalyst

Tasse der Woche: SIGMUND, der Psychoanalyst

Mit Theorien wie der Psychoanalyse und der Traumdeutung hat Sigmund Freud das Tor zur Seele des Menschen geöffnet. An der Schwelle des 20. Jahrhunderts entwickelte der Wiener Nervenarzt seine vielfältigen Denkmodelle, die, wenn auch in abgewandelter Form, bis in unsere Zeit fortwirken.

Freud, der aus jüdischer Familie stammte, war schon als Gymnasiast ein kluger Kopf. Sein Abitur bestand er mit Auszeichnung und hatte bereits mit 25 Jahren seinen Doktor der Medizin in der Tasche. Für das Innenleben des Menschen begann er sich schon frühzeitig zu interessieren. Er wollte das Gehirn des Menschen verstehen, ahnte aber, dass er mit den technischen Methoden von damals keinen großen Erfolg erzielen würde.

Probleme von der Seele reden 

Umso begeisterter war Freud als er von den Behandlungsmethoden seines Kollegen und späteren Freundes Josef Breuer erfuhr. Der hatte einer Patientin, die ihn wegen Lähmungserscheinungen und Angstanfällen aufgesucht hatte, eine so genannte Redekur verschrieben. Der Arzt vermutete, dass die körperlichen Probleme rein psychische Ursachen haben, denen es auf den Grund zu gehen gilt. Sein Ansatz: werden die seelischen Probleme während der Gesprächstherapie gefunden und aus der Welt geschafft, verschwinden auch alle anderen Beschwerden.

Das Unbewusste

Eine weitere prägende Phase war für Freud ein Studienaufenthalt im Jahr 1885. In einer Pariser Nervenklinik durfte er dem Arzt Jean-Martin Charcot über die Schulter schauen, der eine magische Anziehungskraft auf ihn ausübte. Der Franzose versuchte als hysterisch diagnostizierte Frauen mit der Kraft der Hypnose und Suggestion zu heilen. Bei diesen Vorhängen sind Bewusstsein und Vernunft des Menschen ausgeschaltet. Angesprochen werden die tiefer liegenden, emotionalen Schichten – das Unbewusste.

Die Psychoanalyse

Aus beiden Behandlungsansätzen entwickelt Sigmund Freud seine berühmte Psychoanalyse. Die Idee, die er selbst einfließen ließ, war die der so genannten freien Assoziation. Nach Freud ist es demnach möglich verdrängte Erinnerungen und Erlebnisse aus dem Unterbewusstsein wieder an die Oberfläche zu holen. Man muss den Patienten nur über das reden lassen, was ihm gerade in den Sinn kommt.

Dreiteilung der Psyche
Bei der Analyse geht Freud von einer Dreiteilung der menschlichen Psyche in Es, Ich und Über-Ich aus. Das “Es” ist das angeborene und damit früheste psychische System. Es steht vereinfachend für die Treibe und Wünsche des Menschen. Gegenüber dem “Es” ist die Position des so genannte Über-Ich, das Gewissen und durch Erziehung angelegte moralische Wertvorstellungen widerspiegelt. Dazwischen befindet sich mit dem “Ich” die bewusste Persönlichkeit. Sie ist ständig damit beschäftigt zwischen “Es”, “Über-Ich” und der Umwelt zu vermitteln.

Da sich die drei Instanzen dauerhaft im Kampf miteinander befinden, sind Konflikte vorprogrammiert. Freud glaubte, dass die meisten seelischen Probleme aus genau diesem Ungleichgewicht entstehen. Heute weiß man, dass Freud mit diesem Ansatz auf dem richtigen Weg war. Nur, dass unsere Psyche aus viel mehr als nur drei Teilen besteht. Das kann man inzwischen mit Hirnscannern nachweisen.

Die Traumdeutung
Im Laufe der Jahre entwickelte Freud noch zahlreiche Theorien, wenn er auch von reiner Forschungsarbeit nicht leben konnte. 1891 hatte er sich in Wien als Nervenarzt niedergelassen, schon weil er Frau und sechs Kinder ernähren musste. Berühmt wurde seine 1900 erschienene Traumdeutung. Sie geht davon aus, dass der Mensch im Traum Wünsche und Triebe auslebt, die er sich im richtigen Leben aus verschiedenen Gründen verbieten muss. Träume wurden von Freud als wichtiges Hilfsmittel in jede Therapie einbezogen.

Große Intuition
Weil Freud sich immer mehr als Entdecker betrachtete denn als Wissenschaftler, hielt er es nicht für nötig seine Theorien empirisch zu überprüfen. Das brachte ihm viel Kritik ein. Da er ein großes Einfühlungsvermögen besaß und die Probleme seiner Patienten wirklich ernst nahm, erzielte er dennoch große Erfolge. Sein Verdienst ist es vor allem, dass er die Macht des Unbewussten erkannte und die Sexualität aus ihrer Tabuzone herausholte.

Quelle: wasistwas.de

Alles Gründe genug um Sigmund diese Woche zu Ehren:

Sigmund sagt: “Kaffee macht freudig”

Sigmund Freud, der Psychoanalyst

  • Traumdeutung Enthusiast
  • Liebt seine Mutter leidenschaftlich wie ein Antike Held
  • besitzt die weltberühmte Couch
  • hat gründlich analysiertes es
  • ich und über-ich
  • Zigarrenraucher

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